Chronik: wichtige Meilensteine

Eingebettet zwischen der ersten und der zweiten Jurakette liegt der Ortsteil Gänsbrunnen auf 732 m.ü.M. Gänsbrunnen gehört seit 1. Januar 2021 zur Gemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen. Der Ortsteil befindet sich an sehr ruhiger Lage im Hinteren Thal und grenzt im Westen an den Kanton Bern. Der Ort lädt als Naherholungsgebiet im Sommer zum Wandern und Biken und im Winter zum Schlitteln ein. Gänsbrunnen liegt am nördlichen Fusse des Weissensteins.

Der geschichtliche Werdegang der Gemeinde Gänsbrunnen hat zwei wichtige Meilensteine zu verzeichnen: Der Bau der St. Joseph Kirche und das Projekt Weissensteinbahn.

St. Josephkirchlein zu Gänsbrunnen

Dem Projekt für den Bau der Pfarrkirche St. Joseph gingen Angst und Befürchtungen voraus, dass die Täufer oder Wiedertäufer wie sie auch genannt wurden, wieder in unsere Region eindringen würden. Nachdem sie von den Landvögten vertrieben wurden, hatten sie sich zum grossen Teil auch im Gebiet von Moutier-Grandval niedergelassen. Um diesem Ansinnen im voraus zu begegnen, hat man sich in der Folge für den Bau der Kapelle entschlossen. (Mehr siehe Download)

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Die Weissensteinbahn

Der Gedanke zur Schaffung einer besseren Verkehrsverbindung zwischen den Landesgegenden südlich und nördlich der Weissensteinkette und die Bestrebung für eine Durchtunnelung der natürlichen Schranke des Weissensteins gehen bis ins Jahr 1844 zurück, in eine Zeit also, in der die moderneren Verkehrsmittel noch gar nicht bekannt waren. Oberst Zeltner wollte einen Strassentunnel, später wurde eine Pferdebahn zwischen Gänsbrunnen und Solothurn projektiert. (Mehr siehe Download)

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